Frantiček Klossner



Mittwoch, 20. Februar 2019

18.30 - 19.30 Uhr

Galerie Art-Etage

Seevorstadt 71, 2502 Biel-Bienne

Podiumsgespräch

mit Noëmi Sandmeier, Katrin Hotz, Franticek Klossner, Barbara Marbot


Antikensammlung der Uni Bern - Sonderausstellung Facing History - Kulturgeschichte im Dialog - Kultur Digital - Erziehungsdirektion Kanton Bern

Facing History - Kulturgeschichte im Dialog

Antikensammlung der Universität Bern

Ausstellungsdauer:

Mai 2019 bis Februar 2020

Öffnungszeiten:

Do / Fr / Sa / So, 14 - 17 Uhr


Das transdisziplinäre Ausstellungsprojekt vermittelt Kultur- und Mentalitätsgeschichte in zeitgenössischer Form. Durch interaktive Szenografien werden die Figuren der Antikensammlung anhand von Videoprojektionen zum Leben erweckt. Die Skulpturen interagieren sowohl mit dem Publikum wie auch untereinander. Das Ausstellungsprojekt basiert auf einem Konzept der Medienkünstler Frantiček Klossner und Marc-André Gasser in Kooperation mit Prof. Dr. Elena Mango, Direktorin der Antikensammlung der Universität Bern.

 

Im Rahmen des Innovationswettbewerbs für digitale Kulturvermittlung und kulturelle Teilhabe «kultur.digital 2016» wurde das Projekt vom Amt für Kultur des Kantons Bern mit einem Hauptpreis ausgezeichnet.

 

Die Umsetzung der Ausstellung wird ermöglicht durch Beiträge der Kulturförderung des Kantons Bern, Kultur Stadt Bern, Burgergemeinde Bern, Ernst Göhner Stiftung, Hans-Eugen und Margrit Stucki-Liechti Stiftung HMSL, Beisheim Stiftung, Stiftung Vinetum, Temperatio Stiftung, Fondation Johanna Dürmüller-Bol, Milton Ray Hartmann-Stiftung, Ursula Wirz- Stiftung.

 

Die Ausstellung steht unter dem Patronat der Erziehungsdirektorin des Kantons Bern, Christine Häsler, Regierungsrätin Kanton Bern.



Antikensammlung der Universität Bern - Digitale Kulturvermittlung - Kultur Kanton Bern - Kulturgeschichte Europa - Digitalisierung - Digital archaeology

Antikensammlung Universität Bern


Franticek Klossner - Contemporary Art Switzerland - Aktuelle Schweizer Kunst der Gegenwart - Videokunst - Video Art - Deutschland Schweiz Österreich

Vorschau / Upcoming Exhibitions


15. September bis 17. November 2019

KUNSTHAUS INTERLAKEN

Jubiläumsausstellung: 10 Jahre Kunsthaus Interlaken

kuratiert von Heinz Häsler

mit Werken von Manon, Samuel Buri, Luciano Castelli, Pierre Haubensak, Heiner Kielholz, Franticek Klossner, Vollrad Kutscher

sowie Werken aus der Sammlung des Kunsthauses Interlaken: Arnold Brügger, Alexandre Calame, Alphonse Diday, Martin P. Flück, Ferdinand Hodler, u.a.


Rückblick 2018 / Past exhibitions


der menschliche Körper in der Kunst der Gegenwart - Galerie Da Mihi Contemporary Art Switzerland - Franticek Klossner

Galerie Da Mihi Contemporary Art Bern Switzerland


Da Mihi Galerie - Bern - Schweiz - Kunst der Gegenwart - aktuelle Ausstellungen - Franticek Klossner - contemporary art - Visual Poetry

18. Aug. - 15. Sept.2018

Galerie da Mihi, Bern

Frantiček Klossner

Eudaimonie und Ataraxis

Vernissage: Freitag, 17. August, 18 Uhr

Einführung durch Dr. Sebastian Baden



Galerie Da Mihi Bern Contemporary Art - Franticek Klossner - Zeitgenössische Kunst - Aktuelle Schweizer Kunst

Franticek Klossner - Kunst der Gegenwart - Die Mobiliar - Bern - Aktuelle Ausstellung - Sammlung Ketterer Ertle

Leben in der Kunst - Werke aus der Sammlung Carola und Günther Ketterer-Ertle

5. April bis 17. August 2018

Die Ausstellung "Leben in der Kunst" am Hauptsitz der Mobiliar in Bern zeigt Werke aus der Privatsammlung Ketterer-Ertle. Sie beschäftigt sich mit der Frage, welchen Stellenwert Kunst im persönlichen oder beruflichen Umfeld einnehmen kann und welche Kraft sie dabei entwickelt. Kunst bewegt, Kunst belebt! Carola udn Günther Ketterer-Ertle sammeln seit den 1980er-Jahren Kunst. Kunst zu sammeln heisst für sie, mit Kunst zu leben, von Kunst zu lernen, sich immer aufs Neue durch Kunst inspirieren zu lassen.

Die Mobiliar - Bern - Kunst und Nachhaltigkeit



Die Mobiliar Bern Aktuelle Kunst Nachhaltigkeit Sammlung Ketterer Ertle Videokunst Franticek Klossner

Menschliche Aggregatzustände

Frantičeks künstlerisches Schaffen ist durchdrungen von existenziellen Fragen. Der menschliche Körper fungiert in seinen Werken als Repräsentant für die Prozesse psychischer Individuation und sozialer Interdependenzen. Die Videoinstallation «ex vivo in vitro» thematisiert das Menschenbild der Gegenwart in besonders eindringlicher Weise. In Flüssigkeit eingelegt und konserviert, regen sich menschliche Körper und Köpfe. Die gewölbten Wasservolumen verzerren ihre Erscheinung wie Konvexspiegel. Die Szenerie erinnert an anatomische Feuchtpräparate in einem medizinhistorischen Museum. Doch die isolierten Körper sind sehr lebhaft und keineswegs tot. Ihre Aktivität lässt den Vergleich zum Präparat schnell vergessen. Köpfe drehen sich wie Globen um ihre eigene Achse. Die vorbeiziehenden Gesichter werden zu Weltkarten gelebten Lebens. In rätselhaften Worten sprechen die eingeschlossenen Geister zu sich selbst und zu uns. Sie sprechen von Liebe und Sehnsucht, von Hoffnung und Zuversicht. Die poetische Präsenz der konservierten und separierten Individuen vermittelt ein wirkkräftiges Bild menschlicher Seinszustände.


Videoskulptur - Franticek Klossner - Die Mobiliar - Bern - Kunst und Nachhaltigkeit - Sammlung Ketterer Ertle

Mess Up Your Mind

Videoskulptur, Frantiček Klossner, 2001/2018

Mitwirkende: Reto Andreoli, Boa Baumann, Bernhard Bischoff, Benno Burkhardt, Dolores Denaro, Aude Einstein, Sacha Erard, Ben Fay, Sandra Gianfreda, Marc Graf, Gerhard Johann Lischka, Andrea Loux, Oliver Martin, Gwendolyn Masin, Brigitte Morgenthaler, Thierry Pulver, Corinne Roll, Cédric Scheidegger, Manuel Scheidegger, Stefan Schwärzler, Martin Schweizer, Roman Schwitter, Christine Szakacs, Alexander Tschäppät, Daniel Walser, David Wernz, Ruben Wyttenbach, Kamera: Fritz Trösch, High Speed Videos in Zusammenarbeit mit der Fachabteilung für Waffensysteme und Munition der Schweizer Armee (2001), Media Engineering: Marc-André Gasser (2018)

Das Kommunikationsgefüge kollabiert

Mit der Videoskulptur «Mess Up Your Mind» setzt Frantiček Klossner die Dekonstruktion des Subjekts auf radikale Weise in Szene. Durch die Zerlegung flüchtiger Bewegungen in ihre minimalen Bestandteile, die zunächst an wissenschaftlich-analytische Forschungsmethoden erinnert, erzeugt Klossner monströs verzerrte Video-Portraits. Das Gesicht als Bedeutung und Identität stiftende Fassade entgleitet scheinbar der Kontrolle, individuelle Züge verflüssigen sich und werden unlesbar. Das Kommunikationsgefüge, in das Mimik und Sprechapparat wie selbstverständlich gestellt werden, kollabiert. An seine Stelle tritt die ungebrochene Obszönität der Closeups, die von der unmittelbar physischen Wirkung der sich öffnenden und schliessenden leuchtend roten Münder getragen wird.



Klossner Franticek - Frantiček - Gegenwartskunst - Schweiz - Contemporary Art - Europa - Aktuelle Kunst

Franticek Klossner - Medienkunst - Digitale Kultur - Schweiz - Deutschland - Videoinstallation

Klossner Franticek - Kunstmuseum Bern - Kunst der Gegenwart - Bernische Kunstgesellschaft BKG

Franticek Klossner - Contemporary Art Europe - Gegenwartskunst - Frantiček - Aktuelle Kunst Europa

Franticek Klossner - EPFL Lausanne - Architecture and public art - Rolex Learning Center - SANAA architects