FACING HISTORY - KULTURGESCHICHTE IM DIALOG

Antikensammlung Universität Bern

Ausstellungsdauer: 8. Juni 2019 bis 7. Juni 2020

 

Die transdisziplinäre Sonderausstellung basiert auf einem Konzept der Medienkünstler Frantiček Klossner und Marc-André Gasser in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Elena Mango. Das Projekt wurde im Rahmen des Innovationswettbewerbs «kultur.digital»  vom Amt für Kultur des Kantons Bern mit einem Hauptpreis ausgezeichnet. Die Ausstellung steht unter dem Patronat der Erziehungsdirektorin des Kantons Bern, Frau Regierungsrätin Christine Häsler.


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SPRECHENDE SKULPTUREN

Die Skulpturen der Antikensammlung sind zum Leben erwacht ! Sie reden mit dem Publikum und sagen was sie denken. Digitale Medien wie die Sprach- und Gesichtserkennung, ermöglichen den Besucherinnen und Besuchern das Gespräch mit den Skulpturen. Die griechischen Gottheiten Hermes, Aphrodite, Apollon und Athena können direkt ‹angesprochen› und zu ihrer Geschichte und Bedeutung befragt werden. In prägnanten Videosequenzen beantworten sie die Fragen des Publikums und geben Auskunft zu ihrer Herkunft und zu ihrer Liebes- und Lebensgeschichte.

 

AUSEINANDERSETZUNG MIT DER EIGENEN KULTURGESCHICHTE

Im Fokus der Ausstellungsthematik steht die europäische Kultur- und Mentalitätsgeschichte. Verbindende kulturelle Werte, wie sie sich ausgehend von der Renaissance, der Aufklärung und der Reformation bis hin zu den Prozessen der Emanzipations- und der Gleichstellungsbewegung in jüngerer Vergangenheit herausgebildet haben, beinhalten vielschichtige Themen, die in der gegenwärtigen Gesellschaft erneut hochaktuell geworden sind. Die Ausstellung nutzt historische Anknüpfungspunkte, um zivilisatorische Prozesse wie Migration und Integration in einen übergeordneten kulturellen Kontext zu stellen.

 

Schauspiel / Besetzung

Eva Marianne Berger (Athena), Ben Gageik (Dioskur, ­Herakles), Lisanne Hirzel (Bürgerin), ­Malte ­Homfeldt (Hermes), Jasmin Kiranoglu (Niobe), Antonio Ramón ­Luque (­Apollon), Bernhard Schneider (Caracalla), Johannes Schumacher (Satyr), ­Isabelle Stoffel (Aphrodite), sowie in einer weiteren Videoperformance (Sappho) die Philosophin Dr. Rebekka Reinhard

 

Realisierung

Konzept: Franticek Klossner und Marc-André Gasser in Zusammenarbeit mir Prod. Dr. Elena Mango / Wissenschaftliche Mitarbeit: Cinzia Marti & Josy Luginbühl / Interaktive Medien: Marc-André Gasser / Software: Simon / Drehbuch, Regie: Frantiček Klossner / Kamera: Tom Bernhard / Maske: Pino Zinna, Sinem Yavsaner / Video Postproduktion: Marc-André Gasser / Video «Medusa Rondanini»: Adrian Perez, Tom Bernhard, Doris Slezak / Ausstellungsbauten: Andreas Brunner, Kohler Elektro / Infrastruktur: Stefan Schwärzler, Andergarten.be, Furniture: Bernhard Anliker, Einzigartiges.ch / Metallarbeiten: Roger Mischler, Blechpunkt.ch


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Wir danken für die freundliche Unterstützung: Kulturförderung des Kantons Bern, Burgergemeinde Bern, Beisheim Stiftung, Fondation Johanna Dürmüller-Bol, Carola Ertle & Günther Ketterer, Ernst Göhner Stiftung, Milton Ray Hartmann-Stiftung, Kultur Stadt Bern, Verein Sehnerv.org, Hans-Eugen und Margrit Stucki-Liechti Stiftung HMSL, Temperatio Stiftung, Stiftung Vinetum, Ursula Wirz- Stiftung


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